IMS Wirtschaft
Überblick & Eignung

Profil und Aufbau
Ziele der Informatikmittelschule
Die IMS verbindet eine intensive Ausbildung in Informatik, für die über ein Drittel der Wochenlektionen zur Verfügung steht, mit einer breiten Allgemeinbildung. Sie ebnet so den Weg in die Berufspraxis als Programmierer oder Programmiererin, aber auch zu den weiterführenden Schulen. Das Ziel der IMS ist es, die Schülerinnen und Schüler in der Informationstechnologie so gut auszubilden, dass sie nach der Ausbildung sofort produktiv in Unternehmen einsetzbar sind oder sich in diesem Bereich weiterbilden und spezialisieren können. Eine IMS- Absolventin bzw. ein IMS-Absolvent kann einfache Hardware-Reparaturen selbständig ausführen und hat Grundkenntnisse in Systemtechnik. Der Schwerpunkt liegt aber ganz klar auf dem Erlernen des Programmierens, egal ob für Programme, Webseiten oder mobile Apps. Diese Kompetenzen werden in einem Ausbildungsverbund erworben, in dem die IMS mit Berufs- und Fachhochschulen und der Wirtschaft zusammenarbeitet.
Dauer und Abschluss
Die Informatikmittelschule schliesst an die 3. Sekundarschule an und führt in vier Jahren einerseits zum eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) Informatiker/in, Fachrichtung Applikationsentwicklung. Das EFZ ermöglicht dir einen sofortigen Einstieg in ein aktuelles Berufsfeld mit guten Aussichten. Andererseits führt die IMS zur eidgenössisch anerkannten Berufsmaturität Wirtschaft und Dienstleistungen, Typ Wirtschaft. Sie berechtigt zum prüfungsfreien Eintritt in die Fachhochschule.
Eignung
Eignest du dich für die IMS?
Einfach ist der Entscheid, wenn die folgenden Voraussetzungen gegeben sind:
- Wenn du gerne mit Zahlen und Technik umgehst, exakt und ausdauernd arbeitest und Freude daran hast, von Grund auf Neues zu gestalten, bist du an der IMS genau richtig.
- Du gehst darüber hinaus gern zur Schule.
- Deine schulischen Leistungen in der Sekundarschule sind gut bis sehr gut.
- Die Eignung/Begabung stimmen mit Neigung/Interesse überein.
- Du stellst dich positiv zu einer Ausbildung, die ein Schwergewicht auf eine breite Allgemeinbildung verbunden mit einer berufpraktischen, informatikorientierten Ausbildung legt.
- Die Sekundarlehrkräfte empfehlen dir den Eintritt in die Maturitätsschule ohne Vorbehalt.
- Du und deine Eltern kommen gemeinsam zum gleichen Schluss.
- Du bist neugierig und hast Freude am Lernen: Wer das Lernen als Last empfindet, ist für die IMS nicht geeignet.
- Du bist bereit und fähig dich anzustrengen und kannst trotz Schwierigkeiten durchhalten
- Du hast ein gesundes Mass an Selbstdisziplin.
- Du besitzt gutes Gedächtnis, Fantasie, Erlebnisfähigkeit, geistige Beweglichkeit und Offenheit (im Hinblick auf die grosse Zahl von Fächern, Methoden, Lehrkräften, Mitschülerinnen und Mitschülern), ein hohes Mass an Selbständigkeit, Ausdauer und Belastungsfähigkeit sowie eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit.
- Du kannst dich gut mündlich und schriftlich ausdrücken.
- Du hast ein besonderes Interesse und Flair für Informatik und ihre Anwendungen.
Dass alle oben beschriebenen Aspekte zutreffen, ist selten. Beurteile deine Fähigkeiten zusammen mit deinen Lehrerinnen und Lehrern und deinen Eltern. Wichtig sind dabei deine Erfahrungen in der Sekundarschule. Nur wenn du die Anforderungen der Sekundarschule mit einer gewissen Leichtigkeit erfüllst, wirst du in der Kantonsschule nicht überfordert sein. Neben guten Schulleistungen in den für die Aufnahmeprüfung massgebenden Fächern Deutsch, Französisch und Mathematik sind auch die Fähigkeiten in den anderen Fächern wichtig. Sprechen dich diese Aspekte der Mittelschule an oder bereiten sie dir keine Probleme, so bist du am richtigen Ort.
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Kantonsschulen
Die Informatikmittelschule mit Schwerpunkt Wirtschaft wird an den Kantonsschulen am Brühl St.Gallen und Sargans geführt. Grundsätzlich kannst du bei der Anmeldung zu den Aufnahmeprüfungen die Schule frei wählen. Umteilungen in die jeweils andere Kantonsschule bleiben zur Bildung ausgeglichen grosser Klassen vorbehalten.